Digitales BGM: Was nach dem Gesundheitstag kommt
Ein Gesundheitstag ist gut. Aber was passiert danach?
Montagmorgen.
Das Unternehmen veranstaltet einen Gesundheitstag.
Es gibt interessante Vorträge, praktische Tipps und motivierte Teilnehmende.
Vielleicht nehmen einige Mitarbeitende sogar einen neuen Vorsatz mit nach Hause.
Mehr Pausen machen.
Abends früher abschalten.
Besser schlafen.
Und am Dienstag?
Beginnt wieder der gewohnte Arbeitsalltag.
Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen betrieblicher Gesundheitsförderung: Wie wird aus einem einmaligen Impuls eine Unterstützung, die auch im Alltag verfügbar bleibt?
Was unterscheidet digitale Schlafprävention von einem Gesundheitstag?Digitale Schlafprävention ermöglicht es Mitarbeitenden, sich über einen längeren Zeitraum mit ihrem Schlaf zu beschäftigen. Ganz unabhängig von festen Veranstaltungsterminen.
Ein Gesundheitstag ist deshalb keineswegs überflüssig.
Er kann Aufmerksamkeit schaffen, Interesse wecken und ein Thema im Unternehmen sichtbar machen.
Was er allein häufig nicht leisten kann, ist die kontinuierliche Begleitung sehr unterschiedlicher persönlicher Situationen.
Schlafgewohnheiten entstehen nicht an einem einzigen Tag.
Auch Stress, Grübeln oder ein unregelmäßiger Schlafrhythmus lassen sich selten durch einen einmaligen Vortrag ausreichend verstehen.
Es braucht Gelegenheiten, neues Wissen im eigenen Alltag anzuwenden und Erfahrungen damit zu sammeln.
Was bedeutet kontinuierliche Schlafprävention konkret?Stellen wir uns eine Mitarbeiterin vor.
Sie hat beim Gesundheitstag erfahren, dass innere Anspannung ihren Schlaf beeinflussen kann.
Das klingt nachvollziehbar. Schließlich liegt sie häufig im Bett und denkt über den nächsten Arbeitstag nach.
Aber die entscheidende Frage kommt erst später.
Was kann sie heute Abend konkret ausprobieren?
Hier kann digitale Begleitung ansetzen.
Verstehen
Zunächst erhält sie verständliche Informationen darüber, wie Schlaf, Stress und Grübeln miteinander zusammenhängen können.
Ausprobieren
Anschließend kann sie eine geeignete Übung kennenlernen, beispielsweise eine kurze Reflexion vor dem Schlafengehen.
Beobachten
Über persönliche Check-ins oder ein Schlaftagebuch kann sie wahrnehmen, wie sich Schlafgewohnheiten und ihr subjektives Befinden entwickeln.
Weiterentwickeln
Auf dieser Grundlage kann sie sich mit weiteren passenden Inhalten beschäftigen.
Es entsteht ein wiederkehrender Prozess:
Verstehen. Ausprobieren. Beobachten. Weiterentwickeln.
Nicht mit dem Anspruch, dass jede Maßnahme sofort zu besserem Schlaf führt.
Sondern mit dem Ziel, die eigene Situation schrittweise besser einordnen zu können.
Warum ist das für Unternehmen interessant?Eine Belegschaft besteht aus Menschen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten, Lebenssituationen und Bedürfnissen.
Nicht alle können an einem Workshop um 14 Uhr teilnehmen.
Nicht alle möchten persönliche Gesundheitsfragen in einer Gruppe besprechen.
Und nicht alle beschäftigen dieselben Schlafprobleme.
Digitale Gesundheitsangebote können hier organisatorische Vorteile bieten.
Sie sind grundsätzlich unabhängig von festen Kurszeiten zugänglich und lassen sich als ergänzendes Angebot in bestehende BGM-Strukturen integrieren.
Entscheidend bleibt allerdings, dass ihre Nutzung freiwillig ist und Mitarbeitende einen persönlichen Nutzen erkennen.
Wie lässt sich digitale Schlafprävention mit Sloop umsetzen?Sloop verbindet wissenschaftlich fundierte Schlafinformationen mit einer individuellen digitalen Begleitung.
Unternehmen können Sloop-Lizenzen bereitstellen. Mitarbeitende nutzen die Anwendung anschließend über ihren persönlichen Account.
Ein von Schlafmedizinern entwickelter Algorithmus berücksichtigt persönliche Schlafangaben bei der Auswahl geeigneter Inhalte.
Die Anwendung bietet unter anderem Schlafwissen, Übungen, Challenges, Check-ins und ein Schlaftagebuch.
Damit kann Sloop den Zeitraum zwischen einzelnen BGM-Veranstaltungen sinnvoll ergänzen.
Ein Vortrag schafft beispielsweise einen Einstieg in das Thema Schlafgesundheit.
Sloop ermöglicht anschließend die freiwillige Beschäftigung mit persönlichen Schlafmustern und passenden Angeboten.
Wie lässt sich der Erfolg solcher Maßnahmen beurteilen?Zunächst sollte klar sein, welches Ziel ein Unternehmen verfolgt.
Geht es darum, mehr Mitarbeitende zu erreichen? Die Teilnahme an Gesundheitsangeboten zu verbessern? Das Wissen über Schlaf und Erholung zu fördern?
Mögliche Kriterien für eine Programmevaluation sind die Reichweite des Angebots, freiwillige Rückmeldungen, die Akzeptanz und geeignete Veränderungen auf Gruppenebene.
Aus der Nutzung einer App allein lässt sich jedoch keine medizinische Wirksamkeit oder Reduktion krankheitsbedingter Fehlzeiten ableiten.
Ein erweitertes aggregiertes BGM-Reporting befindet sich bei Sloop in der Produktplanung und ist von den derzeit verfügbaren persönlichen Funktionen zu unterscheiden.
Häufige FragenKann digitales BGM Präsenzangebote ersetzen?
Digitale Angebote können Präsenzmaßnahmen ergänzen und den Zugang zu Gesundheitsinformationen erleichtern. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch persönliche Beratung, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen oder notwendige medizinische Versorgung.
Ist digitale Schlafprävention auch bei unterschiedlichen Arbeitszeiten sinnvoll?
Ja. Gerade die zeitliche Flexibilität kann für Mitarbeitende mit Schichtarbeit, mobilen Tätigkeiten oder unterschiedlichen Arbeitsorten interessant sein.
Müssen Mitarbeitende ihre Schlafdaten an das Unternehmen weitergeben?
Nein. Bei Sloop ist die individuelle Schlafbegleitung vom Unternehmenszugang getrennt. Persönliche Schlaf- und Gesundheitsdaten sind nicht für Arbeitgeber bestimmt.
Gute Prävention braucht mehr als einen guten AnfangEin Gesundheitstag kann eine wertvolle Tür öffnen.
Ob daraus eine längerfristige Beschäftigung mit der eigenen Gesundheit wird, hängt von vielen Faktoren ab.
Digitale Angebote können dazu beitragen, dass Wissen und Übungen auch dann verfügbar bleiben, wenn der Gesundheitstag längst vorbei ist.
Denn manchmal beginnt der wichtigste Teil einer Gesundheitsmaßnahme erst am nächsten Tag.
Weiterführende Informationen
- Was unterscheidet Sloop von klassischen Schlaf-Apps?
- Stress verstehen: Was nachts im Körper passiert
- Leitfaden Prävention – GKV-Spitzenverband
Aus einem Gesundheitsimpuls eine kontinuierliche Begleitung machen.