Ich zappel die ganze Zeit herum

Wenn du abends oder im Bett ständig zappelst, dich hin und her bewegst oder kaum stillliegen kannst, kann das unterschiedliche Ursachen haben.

Körperliche Unruhe ist nicht automatisch ein Zeichen von Stress. Manchmal spielen Anspannung oder Gewohnheiten eine Rolle. Es können aber auch körperliche oder medikamentöse Ursachen dahinterstecken.

Besonders wichtig ist, wie sich die Unruhe anfühlt:

  • Bewegungsdrang in den Beinen: Wenn du deine Beine vor allem in Ruhe bewegen musst, die Beschwerden abends oder nachts stärker werden und Bewegung sie vorübergehend bessert, könnte ein Restless-Legs-Syndrom (RLS) vorliegen.
  • Allgemeine körperliche Anspannung: Wenn du dich insgesamt angespannt fühlst, können angenehme Entspannungsübungen möglicherweise helfen.
  • Neu aufgetretene starke Bewegungsunruhe: Wenn die Beschwerden beispielsweise nach Beginn oder Änderung eines Medikaments auftreten, solltest du dies ärztlich abklären lassen.

Was kannst du ausprobieren?

Beobachte zunächst, wann die Unruhe auftritt und ob Bewegung sie verbessert. Achte auch auf mögliche Zusammenhänge mit Koffein, Stress oder Medikamenten.

Wenn vor allem allgemeine Anspannung im Vordergrund steht, kannst du eine ruhige Atemübung oder progressive Muskelentspannung ausprobieren. Diese Übungen sollen dir helfen, angenehmer mit der Anspannung umzugehen – nicht das Einschlafen erzwingen.

Wenn du regelmäßig einen ausgeprägten Bewegungsdrang verspürst, insbesondere in den Beinen und vor allem abends oder nachts, solltest du die Beschwerden ärztlich abklären lassen. Das gilt ebenso bei neu aufgetretener, starker oder anhaltender Bewegungsunruhe.

Sloop kann dir helfen, mögliche Zusammenhänge zu beobachten und Übungen zum Umgang mit Anspannung kennenzulernen. Die App kann jedoch kein Restless-Legs-Syndrom oder andere körperliche Ursachen diagnostizieren.