Ich bekomme nachts richtige Angst
Wenn du nachts plötzlich mit starker Angst aufwachst, kann sich das sehr bedrohlich anfühlen. Dafür gibt es unterschiedliche mögliche Ursachen.
Manchmal stehen Stress, belastende Gedanken, Albträume oder nächtliche Panikattacken dahinter. Bei einer Panikattacke können beispielsweise Herzrasen, Zittern, Schwitzen oder ein Gefühl von Atemnot auftreten.
Nicht immer ist die Ursache jedoch psychisch. Auch körperliche Beschwerden können ein angstvolles Erwachen auslösen oder begleiten.
Wenn du beispielsweise laut schnarchst, Atemaussetzer beobachtet werden oder du mit Luftschnappen aufwachst, sollte auch eine obstruktive Schlafapnoe als mögliche Ursache berücksichtigt werden.
Was kannst du in dem Moment tun?
- Versuche zunächst, dich zu orientieren und eine angenehme, ruhige Position einzunehmen.
- Wenn du dich körperlich sicher fühlst, kann eine sanfte, ruhige Atmung helfen, mit der Anspannung umzugehen. Du musst deine Atmung dabei nicht erzwingen.
- Wenn du dich im Bett zunehmend unter Druck setzt, kannst du vorübergehend aufstehen und eine ruhige Aktivität wählen.
- Beobachte, ob die Beschwerden mit bestimmten Situationen, Träumen oder körperlichen Symptomen zusammenhängen.
Wenn die nächtlichen Angstzustände wiederholt auftreten, stark belasten oder mit Herzrasen beziehungsweise Atembeschwerden verbunden sind, solltest du sie ärztlich abklären lassen.
Bei akuten schweren Beschwerden, insbesondere Brustschmerzen, schwerer Atemnot, Ohnmacht oder Bewusstseinsstörungen, rufe sofort den Notruf 112.
Sloop kann dich dabei unterstützen, deine Beschwerden besser zu verstehen und Übungen zum Umgang mit Anspannung kennenzulernen. Die App kann jedoch weder eine Panikstörung noch eine körperliche Erkrankung diagnostizieren und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.