Wenn ich wach liege, gerate ich in Panik

Die Angst vor dem Wachliegen kann zusätzliche Anspannung erzeugen.

Wenn du nachts wach liegst und zunehmend Angst oder Panik empfindest, kann das sehr belastend sein. Vielleicht kreisen deine Gedanken darum, dass du nicht einschlafen kannst oder am nächsten Tag nicht ausreichend leistungsfähig sein wirst.

Die Angst vor dem Wachliegen kann zusätzliche Anspannung erzeugen. Dadurch kann es noch schwerer werden, einzuschlafen. Panikartige Beschwerden können allerdings auch andere Ursachen haben.

Was kannst du in diesem Moment ausprobieren?

  • Nimm den Schlafdruck heraus: Du musst nicht sofort einschlafen. Versuche, das Wachliegen nicht als etwas zu betrachten, das du unbedingt beenden musst.
  • Orientiere dich im Hier und Jetzt: Nimm bewusst deine Umgebung wahr oder konzentriere dich auf eine ruhige, angenehme Beschäftigung.
  • Unterbrich belastendes Wachliegen: Wenn du im Bett zunehmend angespannt wirst, kannst du vorübergehend aufstehen und erst bei erneuter Schläfrigkeit zurückkehren.

Du musst deine Angst nicht vollständig beseitigen, bevor du wieder schlafen kannst.

Wenn solche Panikgefühle häufiger auftreten oder dich stark belasten, solltest du ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung suchen.

Bei starken Brustschmerzen, schwerer Atemnot oder Bewusstlosigkeit ist sofortige medizinische Hilfe über 112 erforderlich.

Sloop bietet dir Übungen zum Umgang mit schlafbezogenen Sorgen und Anspannung. Die App ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.