Mein Rhythmus ist wegen der Arbeit kaputt
Schichtarbeit ist eine echte Herausforderung für den Körper.
Wenn du durch deine Arbeit häufig zu unterschiedlichen Zeiten schlafen musst, kann das deinen Schlaf-Wach-Rhythmus erheblich beeinflussen.
Deine innere Uhr steuert mit, wann dein Körper besonders wach und wann er schlafbereit ist. Sie orientiert sich vor allem am natürlichen Licht-Dunkel-Wechsel.
Wenn du früh anfangen, spät arbeiten oder regelmäßig zwischen verschiedenen Schichten wechseln musst, können deine Arbeitszeiten mit diesem biologischen Rhythmus in Konflikt geraten. Dadurch fällt es möglicherweise schwerer, einzuschlafen, ausreichend lange zu schlafen oder zur gewünschten Zeit wach und leistungsfähig zu sein.
Was kann dir helfen?
- Versuche, soweit dein Arbeitsplan es ermöglicht, möglichst regelmäßige Schlaf- und Ruhezeiten einzuplanen.
- Sorge für ausreichend Schlafmöglichkeiten und eine möglichst ruhige, dunkle Schlafumgebung.
- Berücksichtige, dass Licht deine innere Uhr beeinflusst. Der geeignete Zeitpunkt für helles Licht hängt jedoch von deinen Arbeits- und Schlafzeiten ab.
- Plane nach belastenden Schichten ausreichend Zeit für Schlaf und Erholung ein.
- Beobachte, welche Schichtfolgen deine Schlafdauer und dein Befinden besonders beeinträchtigen.
Wichtig: Bei wechselnden Arbeitszeiten ist ein täglich identischer Schlafrhythmus häufig nicht realistisch. Es geht deshalb nicht darum, starre Schlafzeiten zu erzwingen, sondern möglichst günstige Schlafbedingungen zu schaffen.
Wenn du über längere Zeit schlecht schläfst, trotz ausreichender Schlafmöglichkeit ausgeprägt schläfrig bist oder deine Beschwerden deinen Alltag deutlich beeinträchtigen, solltest du sie ärztlich oder schlafmedizinisch abklären lassen.
Wenn du deine Wachheit nicht zuverlässig aufrechterhalten kannst, solltest du nicht Auto fahren oder andere sicherheitskritische Tätigkeiten ausüben.
Sloop kann dich unterstützen, deine Schlafzeiten und Beschwerden zu dokumentieren und passende Strategien für deinen Arbeitsalltag kennenzulernen. Die App ersetzt jedoch keine individuelle medizinische oder arbeitsmedizinische Beratung.